Schwefelmineralwasser
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Bereits 1722 ist historisch dokumentiert, dass die ersten rheumatisch erkrankten Patienten Linderung in der Schwefelquelle Bad Bentheim suchten. Damals waren es überwiegend Patienten mit Gichterkrankungen und nicht weiter klassifizierten anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
Wie neuere Forschung zeigt, steht Schwefel im Bereich der chemischen Periodentabelle nicht weit entfernt vom Jod und hat auch einen desinfizierenden, wundheilungsfördernden Effekt. Hinzu kommt, dass die Haut in Schwefelquellen sogenannte endogene Opiate produziert mit nachfolgender schmerzstillender Wirkung. Schwefel dringt in die Haut ein; Spuren gelangen auch ins Blut. Spezifische Eiweiße werden im Hautniveau verändert mit Änderung ihrer biochemischen Aktivität.
Schwefelbäder haben einen deutlichen Einfluß auf die Entzündungsvorgänge und die Immunreaktion. Es kommt zu einer Reizsetzung über die Haut und Schleimhäute. Letztlich resultieren hieraus Umstimmungsprozesse, die anfangs zu einer Aktivierung von Beschwerden führen können, nachfolgend zu einer deutlichen Besserung. Dieses gilt insbesondere für krankhafte Veränderungen an der Haut.
Es gibt sehr gute Erfahrungen mit Schwefelbädern bei Krankheitsbildern wie:
- Neurodermitis
- Schuppenflechte (Psoriasis)
- Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Sklerodermie, systemischer Lupus erythematodes, entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen)
Häufig ist auch eine
- Normalisierung von Bluthochdruck
- Steigerung der immunologischen Abwehr
- Verbesserung bei chronischen Entzündungen
- deutliche Verbesserung der Durchblutung
Bei Therapien über vier Wochen tritt nachweislich eine Verbesserung der Stressbewältigung im Alltag auf. Die Selbstheilungskräfte werden normalisiert und Heilungsprozesse gefördert.
In der Fachklinik Bad Bentheim bestehen seit Jahrzehnten sehr gute Erfahrungen mit der hiesigen Schwefelmineralquelle bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, als auch bei orthopädischen Leiden.








